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Schulprofil

Die Friedrich-Trost-Schule

 

stellt sich vor:

 

Friedrich-Trost-Schule, Freilingstraße 8, 35066 Frankenberg

 

Tel.: 0 6451 - 67 17 Fax: 0 6451 - 67 97

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Email: poststelle@lh.frankenberg.schulverwaltung.hessen.de

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

· Vorwort 3

 

· Schulgeschichte 4

 

· Alles unter einem Dach 5

 

· Geschäftsverteilungsplan 6

 

· Pädagogische Grundsätze 10

 

· Schulordnung 11

 

· Schulbezirk der Friedrich-Trost-Schule 13

 

· Schulsituation aktuell 14

 

· Schülerzahlentwicklung 15

 

· Schulorganisation 16

 

· Schülertransport 17

 

· Unterrichtszeiten 19

 

· Raumangebot 21

 

· Medienkonzept / Medienausstattung 22

 

· Unterrichtsangebote 33

 

· Englisch 34

 

· Grundsätze der Unterrichtsorganisation 35

 

· Prinzipien der Klassenbildung 36

 

· Fördern – Differenzieren – Individualisieren 37

 

· Förderung von Fertigkeiten 38

 

· Gewaltprävention 39

 

· Gesunde Schule 40

 

· Praxisklassen 41

 

· Koop 10 46

 

· Sozialpädagogische Arbeit an der FTS 50

 

· Pädagogische Mittagsbetreuung 53

 

· weitere regelmäßige Einrichtungen und Veranstaltungen 55

 

· Projektteilnahme 56

 

· Regionales Beratungs- und Förderzentrum 57

 

· Maßnahmenkatalog zur Schulentwicklung 60

 

 

 

 

 

3

 

Vorwort

 

Seit der Fertigstellung unseres ersten Schulprogramms vor mehreren

 

Jahren haben sich an unserer Schule zahlreiche Veränderungen ergeben.

 

Einerseits resultierten sie aus dem Wunsch, unsere Schule gemeinsam zu

 

gestalten, andererseits wurden sie aus schulpolitischen oder

 

verwaltungsorganisatorischen Gründen herbei geführt.

 

Veränderungen in den letzten Jahren:

 

- viele personelle Veränderungen im Kollegium

 

- verschiedene Wechsel in der erweiterten Schulleitung

 

- zahlreiche gesetzliche Veränderungen

 

- Inklusive Beschulung und die damit verbundenen Aufgaben unseres

 

Beratungs- und Förderzentrums

 

- Berufsorientierter Abschluss

 

- extreme Veränderungen der Schülerschaft...

 

Diesen und weiteren Anforderungen haben wir uns gestellt. Dazu sind Zeit,

 

Energie und Engagement unerlässlich. Zeitliche und personelle Ressourcen

 

sind dabei jedoch begrenzt. Aber nur gemeinsam mit allen Beteiligten ist

 

diese Arbeit überhaupt möglich.

 

Wir wollen auch zukünftig unsere Schule weiter entwickeln und gestalten

 

und hoffen, dass dies auch neben den obligatorischen Aufgaben möglich

 

ist.

 

Das vorliegende Schulprofil gibt Schulneulingen und Interessierten einen

 

Überblick über derzeit bestehende Regelungen, die sich sowohl aus

 

jahrelanger, bewährter Praxis als auch in der bewussten

 

Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung „Schulprogrammentwicklung“

 

ergeben haben.

 

Sie gibt den derzeitigen Stand eines En twi c k l u n g sprozesses wieder,

 

der fortlaufend ist und jederzeit überprüft und geändert werden kann.

 

 

 

 

 

4

 

Schulgeschichte

 

Die Friedrich-Trost-Schule ist benannt nach dem Pädagogen Professor Dr.

 

Friedrich Trost (1899-1965), der in Frankenberg geboren wurde und

 

besonders als langjähriger Direktor des Pädagogischen Instituts

 

Jugendheim (Bergstraße) für die Ausbildung des Lehrernachwuchses

 

verantwortlich war. Friedrich Trosts Leitmotive der Erziehung waren

 

Mündigkeit, Tüchtigkeit und Menschlichkeit.

 

In seinem Sinne versucht die seit 1971 bestehende Friedrich-Trost-Schule

 

ihrem pädagogischen Auftrag gerecht zu werden. Sie wurde als zentrale

 

Sonderschule für den Altkreis Frankenberg errichtet und in den ersten 10

 

Jahren als Schule für Lernbehinderte mit Gruppen für Praktisch Bildbare

 

geführt. Seit 1981 werden in der Friedrich-Trost-Schule Kinder und

 

Jugendliche mit den Förderschwerpunkten Lernen und sozial-emotionale

 

Entwicklung unterrichtet.

 

1993 wurde die Friedrich-Trost-Schule regionales Sonderpädago-gisches

 

Beratungs- und Förderzentrum (BFZ) des Landkreises Waldeck-

 

Frankenberg. Seit 2004 ist sie (anfangs als Schulversuch) Standort für

 

Praxisklassen in den Jahrgängen 8 und 9. Das schulische Angebot wurde

 

2006 um eine pädagogische Mittagsbetreuung erweitert. Seit 2011/12 ist

 

der Erwerb des Hauptschulabschlusses in Kooperation mit der

 

Ortenbergschule oder der Hans-Viessmann-Schule möglich.

 

 

 

 

 

5

 

Alles unter einem Dach

 

Schule mit dem

 

Förderschwerpunkt

 

Lernen

 

Sonderpädagogisches

 

Beratungs- und

 

Förderzentrum

 

Stammschule

 

für Lehrkräfte im

 

gemeinsamen Unterricht

 

und der Inklusiven

 

Beschulung

 

Förderung von Kindern

 

und Jugendlichen

 

mit erheblichen und

 

lang andauernden Lernbeeinträchtigungen

 

in

 

derzeit 8 Klassen

 

Päd. Mittagsbetreuung

 

Praxisklasse

 

in den Jahrgangsstufen

 

8 und 9 (bis 7/2015)

 

Koop10-Klasse

 

Rückschulung

 

- Vorbeugende

 

Maßnahmen

 

- fachliche Beratung von

 

Lehrkräften, Eltern und

 

Schülerinnen und

 

Schülern

 

- wohnortnahe

 

Förderung von Kindern

 

und Jugendlichen mit

 

sonderpädagogischem

 

Förderbedarf in

 

allgemeinen Schulen

 

6

 

Geschäftsverteilungsplan

 

Rektorin:

 

· Schriftverkehr mit Ämtern

 

· Verwaltung Schuletats (Schuletat vom Landkreis, kleines

 

Schulbudget und Etat für Ganztagangebot)

 

· Zuweisung der Haushaltsmittel nach Zustimmung der

 

Schulkonferenz

 

· Kontrolle der Rechnungen

 

· Vorbereitung und Durchführung von Konferenzen,

 

Dienstbesprechungen und Koordinationsstunden

 

· Mitarbeit am Stunden- und Aufsichtsplan

 

· Planung des Einsatzes der Lehrkräfte (Unterrichtsverteilung/ BFZ)

 

· Organisation der inklusiven Beschulung und vorbeugenden

 

Maßnahmen (IB/VM)

 

· Lesen, Bearbeiten und Weiterleiten der förderdiagnostischen

 

Stellungnahmen (jährlich ca. 60 St.)

 

· Verhandeln der personellen Ressourcen für die Arbeitsbereiche

 

"Inklusive Beschulung" und "Vorbeugende Maßnahmen" mit dem

 

Staatlichen Schulamt und den BFZ-Schulen im

 

Zuständigkeitsbereich

 

· Vor- und Nachbereitung der Förderausschüsse für die Inklusive

 

Beschulung (mit den Kollegen/-innen)

 

· Klassenbildung

 

· Einschulung /Umschulung, Aufnahme und Beratung (externer)

 

Schüler

 

· Organisation schulischer Veranstaltungen

 

· Beratung von Kollegen und Kolleginnen bei Verfahren zum Anspruch

 

auch sonderpädagogische Förderung (AsF)

 

· Mitarbeit in Steuergruppen

 

· Vertretung der Schule in der Öffentlichkeit, gegenüber dem

 

Schulträger und der Schulaufsicht.

 

· Vertretung der Schule gegenüber anderen Schulen, Behörden und

 

Institutionen

 

· Ausübung des Hausrechtes

 

· Teilnahme an Schulleiterdienstversammlungen

 

7

 

· Kontrolle der Verwaltungs- und Dienstvorschriften

 

· Vorsitz in der Schulkonferenz und Lehrerkonferenz /

 

Versetzungskonferenz

 

· Schulentwicklung und –steuerung

 

· Genehmigung von Schulveranstaltungen, Klassenfahrten und

 

Wandertagen

 

· Einsatz der nichtpädagogischen Mitarbeiter (in Verbindung mit dem

 

Schulträger)

 

· Erstellung von Schülerprognosen

 

· Dienstliche Beurteilungen

 

· Führen der Personalakten

 

· Einführung neuer Lehrkräfte und Lehramtsreferendare /

 

Dienstantrittsmeldung

 

· Beurlaubung von Lehrkräften/ Schülern

 

· Ordnungsmaßnahmen

 

· Überwachung der Schulpflicht

 

· Unterrichtsbesuche

 

· Zusammenarbeit mit Personalrat, Eltern- und Schülervertretung

 

· Kontakt zum Förderverein und Kuratorium

 

· Gespräche mit Schülern und Eltern

 

· Organisation von Schulinternen Fortbildungen

 

8

 

Konrektorin:

 

· Vertretungspläne

 

· Busorganisation

 

· Verwaltung Schuletats (Schuletat vom Landkreis, kleines

 

Schulbudget und Etat für Ganztagangebot)

 

· Zuweisung der Haushaltsmittel nach Zustimmung der

 

Schulkonferenz

 

· Kontrolle der Rechnungen

 

· Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung von

 

Konferenzen, Dienstbesprechungen und Koordinationsstunden

 

· Erstellung des Aufsichtsplanes

 

· Organisation schulischer Veranstaltungen

 

· Mitarbeit in Steuergruppen

 

· Organisation von schulinternen Fortbildungen

 

· Wahrnehmung von Terminen in der Öffentlichkeit

 

· Schulleitung mit allen Amtsgeschäften im Vertretungsfall

 

· Organisation Ganztagsangebot

 

· Organisation Projektwoche

 

· LUSD – Unterrichtsverteilung (UV)- Planung und

 

sonderpädagogische Förderung BFZ (IB/ VM)

 

Leitung Berufsorientierungsstufe:

 

· Kooperation mit d. Beruflichen Schulen (Hans-Viessmann-Schule

 

· Stufenbezogene Koordination der Anschaffungswünsche von

 

Lehrmitteln

 

· Vorbereitung und Durchführung von Stufenkonferenzen und von

 

Beiträgen für Gesamtkonferenzen und Koordinationsstunden

 

· Stufenbezogene Mitwirkung bei Klassenbildung

 

· Koordination und Organisation stufenbezogener Veranstaltungen

 

· Beratung von Kolleginnen und Kollegen in der Stufe

 

· Mitarbeit in Steuergruppen

 

· Planung und Organisation der Betriebspraktika

 

· Kontakte zur Berufsschule (HVS), einschließlich Meldevorgang an

 

weiterführende Schulen nach dem 9. Schulbesuchsjahr

 

· Kontakte zur Agentur für Arbeit

 

· OloV- Koordination

 

9

 

Grund-/Mittelstufenleitung:

 

· Stufenbezogene Koordination der Anschaffungswünsche von

 

Lehrmitteln

 

· Vorbereitung und Durchführung von Stufenkonferenzen und von

 

Beiträgen für Gesamtkonferenzen und Koordinationsstunden

 

· Stufenbezogene Mitwirkung bei Klassenbildung

 

· Organisation Einschulung

 

· Koordination und Organisation stufenbezogener Veranstaltungen

 

· Beratung von Kolleginnen und Kollegen in der Stufe

 

· Mitarbeit in Steuergruppen

 

· Mitarbeit LUSD

 

BFZ –Koordination:

 

· Sichten und Verteilen der eingehenden Beratungsanfragen

 

· Bereichsbezogene Koordination der Anschaffungswünsche von

 

Lehrmitteln und Fördermaterialien

 

· Vorbereitung und Durchführung der BFZ- Sitzungen

 

· Mitarbeit in Steuergruppen

 

10

 

Pädagogische Grundsätze der Friedrich-Trost-Schule

 

Wir gehen mit allen Personen der Schulgemeinschaft respektvoll und höflich um.

 

Wir begegnen ihnen mit Wertschätzung und Freundlichkeit. Alle Meinungen

 

und Bedürfnisse nehmen wir ernst.

 

Ziel des pädagogischen Handelns ist, die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen

 

und Schüler so zu erweitern, dass ihnen eine erfolgreiche soziale Integration

 

in allen Lebensbereichen gelingt.

 

Die Schülerinnen und Schüler lernen, besser mit eigenen Stärken und Schwächen

 

umzugehen. Dadurch wird ihr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen

 

gestärkt und so insgesamt ihre Persönlichkeits-entwicklung unterstützt.

 

Die Besonderheiten des Einzelnen werden berücksichtigt, um so die individuellen

 

Lernwege und Entwicklungen zu ermöglichen.

 

Auf allen schulischen und außerschulischen Ebenen wird eine enge

 

Zusammenarbeit gepflegt, um im Austausch gemeinsam die pädagogische

 

Arbeit an der Friedrich-Trost-Schule zu gestalten und weiterzuentwickeln.

 

Dies geschieht sowohl präventiv als auch informativ.

 

Den Schülerinnen und Schülern wird ein sicheres soziales Umfeld in der FTS

 

geboten. Dabei helfen einheitliche und transparente Regeln und

 

Konsequenzen zur Orientierung sowie individuelle Lösungswege.

 

Wir sind bestrebt, dass alle gerne zur Schule kommen und motiviert lernen.

 

11

 

Schulordnung der Friedrich-Trost-Schule

 

· Ich gehe in meine Schule, um mit Anderen zu lernen und zu

 

arbeiten.

 

· Ich verbringe viel Zeit in verschiedenen Räumen. Dort möchte ich

 

mich wohlfühlen.

 

· Ich habe das Recht, von Allen respektvoll, freundlich und höflich

 

behandelt zu werden.

 

· Ich habe das Recht, in Ruhe zu lernen und zu arbeiten.

 

· Mir werden Bücher zum Lernen geliehen, damit ich keine kaufen

 

muss.

 

· Mit dem Schulgebäude und der Einrichtung gehe ich sorgsam um.

 

12

 

Damit unsere Schulzeit erfolgreich verläuft, halten wir uns an folgende

 

Schulregeln:

 

1. Ich bringe jeden Tag mein Unterrichtsmaterial für alle Stunden mit in

 

die Schule.

 

2. Ich komme pünktlich zum Unterricht.

 

3. Morgens vor dem Unterricht und nach den Pausen gehe ich nach dem

 

ersten Klingeln zu meinem Eingang.

 

4. Im Schulgebäude bin ich leise.

 

5. Ich verlasse den Schulhof erst, wenn die Schule aus ist.

 

6. Auf dem Schulhof und auf dem Schulweg bin ich Allen gegenüber

 

höflich.

 

7. Ich beachte die STOPP-Regel.

 

8. Ich passe auf alle Sachen in der Schule gut auf.

 

9. Ich fasse nur an, was mir gehört oder frage vorher.

 

10. Für Schäden muss ich aufkommen.

 

11. Gefährliche Gegenstände bleiben zu Hause.

 

12. Auf dem Schulgelände gilt wie überall das Jugendschutzgesetz.

 

_________________ ____________________________

 

Datum (Unterschrift des Kindes)

 

Mit meiner Unterschrift erkenne ich die Schulordnung an und trage Sorge für deren

 

Einhaltung.

 

_________________ _____________________________

 

Datum (Unterschrift d. Erziehungsberechtigten)

 

13

 

Einzugsgebiet der Friedrich-Trost-Schule

 

14

 

Schulsituation aktuell (2014/15)

 

Derzeit besuchen 89 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6-17 Jahren

 

aus über 40 Wohnorten im Altkreis Frankenberg die Friedrich-Trost-

 

Schule. Sie werden in 8 Klassen unterrichtet.

 

Der Schule stehen aktuell insgesamt 30 Lehrkräfte (z.Zt. 5 in Elternzeit),

 

2 Sozialpädagogen, 4 Praktikantinnen und eine Erzieherin zur Verfügung.

 

Alle Lehrkräfte (außer Schulleitung) sind im angegliederten BFZ und damit

 

in allen zugehörigen Regelschulen im Rahmen der GU-Maßnahmen, der

 

Inklusiven Beschulung, Vorbeugenden Maßnahmen und Beratung tätig.

 

Fünf Förderschullehrer sind derzeit nur im „Außendienst“ und dreizehn

 

Lehrkräfte sind sowohl als Klassenlehrer als auch im BFZ tätig.

 

15

 

Schülerzahlentwicklung

 

an der Friedrich-Trost-Schule seit 1990/91

 

Schuljahr Schülerzahlen Klassen

 

1990/91 114 11

 

1991/92 109 11

 

1992/93 107 10

 

1993/94 116 11

 

1994/95 117 11

 

1995/96 123 10

 

1996/97 134 11

 

1997/98 129 11

 

1998/99 136 11

 

1999/00 141 13

 

2000/01 137 12

 

2001/02 149 13

 

2002/03 151 14

 

2003/04 160 14

 

2004/05 158 14

 

2005/06 154 14

 

2006/07 168 14

 

2007/08 155 14

 

2008/09 139 11

 

2009/10 111 10

 

2010/11 95 9

 

2011/12 94 8

 

2012/13 88 9

 

2013/14 86 9

 

2014/15 89 8

 

2015/16

 

16

 

Schulorganisation im Schuljahr 2014/15

 

Schulleitung

 

Schulleiterin: Birgit Blum-Stolle

 

Stellvertreterin: Elke Mitze

 

BO-Stufenleitung: Stefanie Günther (Elternzeit)

 

i.V. Daniel Hain

 

Grund- und Mittelstufenleitung: Kathrin Schäfer

 

BFZ-Koordination: Walburga Eicher

 

T. Beimborn, A. Bosek (OSF)

 

Ingrid Gaertner (CFS)

 

Personalrat

 

Vorsitzende: Ute Simshäuser-Höhl

 

Mitglieder: Achim Isenberg

 

Petra-Maria Knell

 

Schulelternbeirat

 

Vorsitzende: Anne Kathrin Behle

 

Stellvertreterin: Janina Hesse-Rogge

 

Kassiererin: Stefan Schneider

 

Schülervertretung

 

Schulsprecher: Oliver Pantazis

 

Verbindungslehrer: Alexander Becker

 

Sekretariat Katja Deiana

 

Hausmeister Jürgen Gruß

 

17

 

Schülertransport:

 

Fünf Busunternehmen sind im Fahrdienst der Friedrich-Trost-Schule

 

sowie der benachbarten Kegelbergschule eingesetzt:

 

Firma Bressler Tel.: (06451) 1837 oder 6464

 

Firma Briel Tel: (06452) 1294

 

Firma TVB Tel.: (06451) 2504050

 

Firma Jakobi Tel.: (06455) 8476

 

Firma Küster Tel.: (06453) 206

 

Die Busunternehmen fahren für die Friedrich-Trost-Schule dienstags und

 

freitags jeweils nach der 4. Stunde (11.30 Uhr) und nach der 6. Stunde

 

(13.15 Uhr).

 

An den Tagen mit pädagogischer Mittagsbetreuung (montags, mittwochs,

 

donnerstags) gibt es eine zusätzliche Abfahrt nach der 8. Stunde um 15.15

 

Uhr.

 

Aufgrund rückläufiger Schülerzahlen fahren nicht mehr alle Buslinien zu

 

allen Abfahrtszeiten.

 

Die Schülerinnen und Schüler (außer Klasse Koop 10 ÖPNV) benötigen keine

 

Busfahrkarte. Die Anmeldung und die Aufnahme der Kinder in die Buslisten

 

übernimmt das Sekretariat.

 

Die Eltern sind gehalten, die Busunternehmen darüber zu informieren,

 

wenn ihr Kind nicht mitfährt. Probleme beim Schülertransport sind

 

zunächst mit den Busunternehmen selbst abzustimmen.

 

18

 

Im Winter kann es vorkommen, dass bestimmte Busorte nicht angefahren

 

werden können. Die Schülerinnen und Schüler sollten morgens bei

 

ungünstigen Straßen- und Witterungsverhältnissen eine halbe Stunde an

 

der Bushaltestelle warten. Sind die Busse bis dahin nicht eingetroffen,

 

können die Schülerinnen und Schüler nach Hause gehen.

 

Wenn möglich, wird bei Unterrichtsausfall eine frühere Abfahrt

 

organisiert. Die Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, diese

 

wahrzunehmen. Die Busunternehmen werden entsprechend informiert und

 

richten ihre Kapazitäten danach aus.

 

Stadtgänge sind nur im Einzelfall erlaubt und bedürfen der schriftlichen

 

Benachrichtigung der Eltern und Bestätigung der Richtigkeit durch das

 

Sekretariat.

 

Für organisatorische Fragen zum Schülertransport aus schulischer Sicht

 

ist die stellvertretende Schulleitung zuständig.

 

19

 

Unterrichtszeiten

 

Montags bis freitags:

 

1. Stunde 8.15 - 8.55 Uhr

 

2. Stunde 9.00 - 9.40 Uhr

 

Pause 9.40 - 10.00 Uhr

 

3. Stunde 10.05 - 10.45 Uhr

 

4. Stunde 10.50 - 11.30 Uhr

 

Pause 11.30 - 11.45 Uhr

 

5. Stunde 11.50 - 12.30 Uhr

 

6. Stunde 12.35 - 13.15 Uhr

 

montags, mittwochs und donnerstags:

 

Mittagessen

 

und Pause

 

13.15 - 13.55 Uhr

 

7. Stunde 13.55 - 14.35 Uhr Pädagogische

 

8. Stunde 14.35 - 15.15 Uhr Mittagsbetreuung

 

Die 1., 3. und 5. Stunde wird jeweils durch einen Vorgong angezeigt. Der

 

Unterricht beginnt mit dem zweiten Gong.

 

Da die Lehrkräfte i.d.R. im Block in den jeweiligen Klassen eingesetzt sind,

 

können die Fünf-Minuten-Pausen zwischen der 1./2., 3./4. und 5./6. Stunde

 

je nach Belastbarkeit der Schülerinnen und Schüler, sinnvollen

 

Einschnitten innerhalb einer Unterrichtssequenz oder sonstigen

 

klasseninternen Situationen variabel gelegt werden.

 

Die Aufsicht während dieser Zeit obliegt der jeweiligen Lehrkraft.

 

Fünf-Minuten-Pausen sind keine Hofpausen!

 

Bei notwendigen Lehrerwechseln sind 40-Minuten-Takte einzuhalten.

 

20

 

Sonstige Fix-Zeiten:

 

· dienstags, Obligatorischer Schwimmunterricht

 

3. und 4. Stunde: im Hallenbad Frankenberg

 

· dienstags, freitags

 

1. große Pause: Gesundes Frühstück

 

· freitags

 

1. große Pause &

 

dienstags

 

2. große Pause: Öffnung der Schülerbücherei

 

· freitags,

 

2. Stunde: SV-Stunde

 

· in den Wintermonaten täglich (außer dienstags)

 

1. große Pause: Spieleraum

 

· mittwochs

 

5.Stunde : Mädchengruppe

 

Der Dienstag ist Konferenztag. Die Konferenzen beginnen in der Regel um

 

14.15 Uhr.

 

(14-tägig im Wechsel Gesamtkonferenz, Stufenkonferenzen und

 

Arbeitsgruppen)

 

Elternsprechtage finden in der Regel im Anschluss an den ersten

 

Elternabend im Schuljahr und nach der Ausgabe der Halbjahres-zeugnisse

 

statt. Ansonsten sind Sprechzeiten jederzeit nach telefonischer

 

Vereinbarung mit der Lehrkraft möglich.

 

21

 

Raumangebot

 

· 10 Klassenräume mit Kleingruppenräumen

 

· Betreuungsraum für Päd. Mittgagsbetreuung

 

· Spieleraum

 

· Lehrerzimmer

 

· Konferenzraum mit integriertem Musikraum

 

· Aula/ Schulmensa

 

· Ausgabeküche Päd. Mittagsbetreuung

 

· Lehrküche

 

· Textilarbeitsraum

 

· BFZ-Büro

 

· Seminarraum

 

· Elternsprechzimmer

 

· Kunstraum

 

· Ton-Werkstatt

 

· Holz-Werkstatt

 

· Metall-Werkstatt

 

· Naturlehreraum

 

· PC-Raum

 

· 2 Klassenräume (Nebengebäude)

 

· Differenzierungsraum

 

· Bällchen-Bad

 

· Sozialpädagogikraum

 

· Lehrmittelraum

 

· Schülerbücherei mit 8 PC-Arbeitsplätzen/ Ruhepausenraum

 

· Turnhalle

 

· Gymnastikhalle

 

· Rad-Werkstatt

 

· Schulhof mit Schulgarten

 

22

 

Medienkonzept / Medienausstattung

 

Durch die immer weiter fortschreitenden, technischen und medialen

 

Entwicklungen innerhalb unserer Gesellschaft und der ständigen

 

Verfügbarkeit von Medien und ihren Inhalten ergeben sich für die Schule

 

neue Aufgaben bei der Vorbereitung von Kindern und Jugendlichen auf

 

gesellschaftliche und berufliche Teilhabe.

 

Deshalb rückt der adäquate und verantwortungsvolle Umgang mit (neuen)

 

Medien auch in den Fokus des Unterrichts in der Schule mit dem

 

Förderschwerpunkt Lernen. Ziel des Unterrichts muss es also im Rahmen

 

einer gelingenden Medienbildung sein, dass die nötigen

 

Medienkompetenzen erworben werden.

 

Um im fächer- und themenübergreifenden Unterricht (einen

 

eigenständigen Medienunterricht ermöglicht die Stundentafel der Schule

 

mit dem Förderschwerpunkt Lernen nicht) auf dieses Ziel hinzuarbeiten,

 

ist es nötig, diese Medienkompetenzen genau und verbindlich zu

 

beschreiben. Dies geschieht im Mediencurriculum der Friedrich-Trost-

 

Schule mit Blick auf die Übersichtlichkeit und der Spezifizierung der

 

einzelnen Kompetenzen in einer Einteilung in fünf Kompetenzbereiche (in

 

Anlehnung an den Medienpass NRW1), wie in folgender Tabelle dargestellt:

 

Kompetenzbereich Bildungsstandards

 

Bedienen und Anwenden Die Schüler und Schülerinnen kennen unterschiedliche

 

Nutzungsmöglichkeiten analoger und digitaler Medien

 

und wenden sie zielgerichtet an.

 

Informieren und Recherchieren Die Schüler und Schülerinnen entnehmen zielgerichtet

 

Informationen aus altersgerechten Informationsquellen.

 

Kommunizieren und Kooperieren Die Schüler und Schülerinnen wenden grundlegende

 

Regeln für eine sichere und zielgerichtete

 

Kommunikation an und nutzen sie für die

 

Zusammenarbeit.

 

Produzieren und Präsentieren Die Schüler und Schülerinnen erarbeiten unter Anleitung

 

altersgemäße Medienprodukte und stellen ihre

 

Ergebnisse vor.

 

Analysieren und Reflektieren Die Schüler und Schülerinnen beschreiben und

 

hinterfragen ihr eigenes Medienverhalten. Sie

 

unterscheiden verschiedene Medienangebote und

 

Zielsetzungen.

 

1http://www.lehrplankompass.nrw.de/Lehrplankompass/Grundschule/ ; zuletzt eingesehen am 16.05.2015

 

23

 

Die aufgeführten Kompetenzbereiche werden dann aufgeschlüsselt in die

 

einzelnen relevanten Kompetenzen. Zudem werden teilweise zusätzlich

 

Vorschläge zur Umsetzung im Unterricht gegeben. Darüber hinaus gliedert

 

sich das Curriculum gemäß der Einteilung der Klassen in Stufen in die

 

Bereiche Grundstufe, Mittelstufe und Hauptstufe, wobei einzelne

 

Kompetenzen sich in allen Stufen wiederfinden. Dieser spiralförmige

 

Aufbau des Mediencurriculums gewährleistet, dass verschiedene wichtige

 

Kompetenzen und das bereits erworbene Vorwissen im Unterricht aller

 

Stufen aufgegriffen und anhand anderer Unterrichtsinhalte vertieft

 

werden.

 

Entsprechend der oben beschriebenen technischen und medialen

 

Entwicklungen unserer Gesellschaft bedarf dieses Curriculum einer

 

ständigen Überarbeitung und Aktualisierung, was im Rahmen der AGKonferenzen

 

an der Friedrich-Trost-Schule geschieht.

 

Grundlage für diese Fortschreibung des Konzepts stellt die Evaluation der

 

Umsetzbarkeit, der Auswahl der Kompetenzen und eine Erweiterung der

 

Umsetzungsvorschläge durch die Pädagoginnen und Pädagogen sowie die

 

Schülerinnen und Schüler dar. Für diese Evaluation kann in Teilen das ICTKompetenzstufenraster

 

des Amtes für Lehrerbildung2 genutzt werden.

 

2http://medien.bildung.hessen.de/medienpaedagogik/med_schule/ict/; zuletzt eingesehen am 16.05.2015

 

24

 

Grundstufe (Klasse 1-4)

 

Klassenstufe 1/2

 

Kompetenzbereiche Kompetenzen Vorschläge zur Umsetzung

 

Bedienen und Anwenden - Nutzen von analogen Medien

 

(Radio, Fernseher, CD-Player, Buch etc.)

 

- Arbeiten mit Lernprogrammen

 

- Budenberg, Lernwerkstatt 8

 

Informieren und

 

Recherchieren

 

Kommunizieren und

 

Kooperieren

 

Produzieren und

 

Präsentieren

 

Analysieren und Reflektieren

 

25

 

Klassenstufe 3/4

 

Kompetenzbereiche Kompetenzen Vorschläge zur Umsetzung

 

Bedienen und Anwenden - nutzen von analogen Medien

 

(Radio, Fernseher, CD-Player, Buch etc.)

 

- wesentliche Bestandteile eines PCs kennen

 

(Tastatur, Maus, Bildschirm, Computergehäuse…)

 

- sachgerechter Umgang mit dem Computer

 

(Verhalten im PC-Raum)

 

Informieren und

 

Recherchieren

 

- arbeiten mit Lernprogrammen - Budenberg, Lernwerkstatt 8

 

Kommunizieren und

 

Kooperieren

 

- Möglichkeiten der elektronischen

 

Kontaktaufnahme unterscheiden, in Grundzügen

 

beschreiben

 

(Telefon, E-Mail, SMS)

 

- Telefon: Anruf entgegennehmen und tätigen

 

- Rollenspiele

 

Produzieren und

 

Präsentieren

 

- erste Erfahrungen mit

 

Textverarbeitungsprogramm

 

- Aufnahme von digitalen Bildern

 

- Libreoffice

 

- Digitalkamera

 

Analysieren und

 

Reflektieren

 

- über eigene Medienerfahrungen sprechen

 

(Dauer und Häufigkeit)

 

26

 

Mittelstufe (Klasse 5-6)

 

Klassenstufe 5/6

 

Kompetenzbereiche Kompetenzen Vorschläge zur Umsetzung

 

Bedienen und Anwenden - Bedeutung der wichtigsten Desktopsymbole kennen

 

(Internetbrowser, Textverarbeitung, Mal- und

 

Zeichenprogramm, Papierkorb…)

 

- Umgang mit der Computermaus

 

- orientieren in einer Ordnerstruktur

 

- speichern von eigenen Dateien an geeigneten Ort

 

- Anlegen eines eigenen Ordners auf

 

„Schultausch“

 

Informieren und

 

Recherchieren

 

- Aufbau von Internetadressen kennen und gezielt

 

Seiten aufrufen können

 

- erste Informationen aus dem Internet erschließen

 

durch das Arbeiten mit kindgerechten Webseiten

 

- arbeiten mit Lernprogrammen

 

- Aufbau: blinde-kuh.de, fragFinn.de

 

- gezielte Suchen auf: blindekuh.

 

de, fragFinn.de

 

- Budenberg, Lernwerkstatt 8

 

Kommunizieren und

 

Kooperieren

 

- E-Mail als Kommunikationsweg kennenlernen und

 

ausprobieren

 

- Austausch falls von SuS genutzt: Internet als

 

Kommunikationsplattform

 

(soziale Netzwerke, Chats…)

 

- Simulationsprogramm: mailkids.de

 

- antolin.de

 

Produzieren und

 

Präsentieren

 

- gestalten und abspeichern von Texten mit einem

 

Textverarbeitungsprogramm

 

(Grundfunktionen eines Textverarbeitungsprogramms

 

nutzen (Schriftgröße, Schriftart,

 

- libreoffice

 

27

 

Schriftform, Schriftfarbe, Absatz,

 

Aufzählungszeichen, Nummerierung…))

 

- kreative Gestaltung mit einem Mal- und

 

Zeichenprogramm

 

- Aufnahme von digitalen Bildern

 

- analoge und digitale Präsentationsarten:

 

unterschiedliche Arten von altersgemäßen

 

Präsentationen wahrnehmen

 

(analoge Präsentationen (Plakate usw.), digitale

 

Diashow, digitale Folienpräsentation)

 

- Kennenlernen des Programmes

 

Paint

 

Analysieren und

 

Reflektieren

 

- Reflexion des eigenen Mediengebrauchs

 

- Chancen und Risiken des Mediengebrauchs

 

28

 

Hauptstufe (Klasse 7-10)

 

Klassenstufe 7/8

 

Kompetenzbereiche Kompetenzen Vorschläge zur Umsetzung

 

Bedienen und Anwenden - Peripheriegeräte am Computer kennen und nutzen

 

können (Drucker, Scanner)

 

- Umgang mit einem Betriebssystem

 

(Starten und Beenden von Programmen, Arbeiten

 

mit Fenstern, Arbeiten mit Menüs und Symbolleiste,

 

Speichern und Öffnen von Dokumenten, Datenverwaltung,

 

Daten auf unterschiedliche

 

Datenträgern speichern)

 

- unterschiedliche Software in ihren Grundfunktionen

 

für unterrichtliche Zwecke einsetzen

 

und nutzen (Textverarbeitungsprogramm,

 

Präsentationsprogramm, Bildbearbeitungsprogramm)

 

- Bearbeitung einer Datei (Text- und Bilddateien

 

erstellen, speichern, löschen, umbenennen)

 

- externe Festplatte, CD-Rom, USBStick

 

- Praktikumspräsentation

 

Informieren und

 

Recherchieren

 

- Umgang mit Internetbrowser

 

(Internetseite öffnen, zwischen verschiedenen

 

Internetseiten wechseln)

 

- Recherche im Internet

 

(gezielte Suchstrategien nutzen (Suchbegriffe

 

formulieren und vernetzen), Auswahl vertrauenswürdiger

 

Seiten kennen lernen)

 

- erkennen der Informationsvielfalt im Internet

 

- wikipedia.de, duden.de

 

29

 

Kommunizieren und

 

Kooperieren

 

- aus Angebot geeignete Kommunikationswerkzeuge

 

auswählen (E-Mail, SMS, soziale Netzwerke,

 

WhatsApp)

 

- E-Mail als Kommunikationsweg nutzen

 

- Regeln zur Kommunikation im Internet beschreiben

 

Produzieren und

 

Präsentieren

 

- Medienprodukte (Text-, Bilddateien) mit

 

zunehmender Selbstständigkeit und Komplexität

 

herstellen (Text für unterschiedliche Anlässe

 

formatieren)

 

- Kriterien für spezifische Textsorten erfassen und

 

nutzen

 

- Merkmale und Besonderheiten verschiedener

 

Präsentationsarten kennen und dement-sprechend

 

zielgerichtet hinterfragen und auswählen

 

- erste digitale Präsentationserfahrungen

 

- Kenntnisse über grundlegende Gestaltungskriterien

 

zur Erstellung einer digitalen Präsentation

 

anwenden

 

- Feedback

 

- Offizielle Briefe, Bewerbung,

 

Lebenslauf, Rezepte

 

- Checkliste zu den Kriterien und

 

Überarbeitung anhand der

 

Checkliste

 

- Präsentationsarten: Plakat,

 

Gegenstand, Folienpräsentation

 

- Präsentation anhand einer

 

vorgegebenen Struktur erstellen

 

(libreoffice)

 

- Checkliste zu den wichtigsten

 

Kriterien einer gelungenen

 

Präsentation

 

Analysieren und

 

Reflektieren

 

- Beurteilung von Wirkungsabsichten und Wirkung

 

- Reflexion des eigenen Mediengebrauchs

 

- Gefahren im Umgang mit dem Internet bewusst

 

wahrnehmen

 

- Suchtprävention im Rahmen des

 

Unterrichts

 

30

 

Klassenstufe 9/10

 

Kompetenzbereiche Kompetenzen Vorschläge zur Umsetzung

 

Bedienen und Anwenden - Umgang mit einem Betriebssystem

 

(Starten und Beenden von Programmen, Arbeiten

 

mit Fenstern, Arbeiten mit Menüs und Symbolleiste,

 

Speichern und Öffnen von Dokumenten,

 

Datenverwaltung, Daten auf unterschiedliche

 

Datenträgern speichern)

 

- Unterschiedliche Software in ihren

 

Grundfunktionen für unterrichtliche Zwecke

 

einsetzen und nutzen

 

(Textverarbeitungsprogramm,

 

Präsentationsprogramm,

 

Bildbearbeitungsprogramm, Mind-Map Programm)

 

- Bearbeitung einer Datei

 

(Text- und Bilddateien erstellen, markieren,

 

verschieben, kopieren, einfügen, bearbeiten,

 

speichern, löschen, umbenennen, auf ein externes

 

Speichermedium kopieren, in Ordner ablegen)

 

- als PDF-Dokument speichern und konvertieren

 

Informieren und

 

Recherchieren

 

- Umgang mit Internetbrowser

 

(Internetseite öffnen, zwischen verschiedenen

 

Internetseiten wechseln, erweiterte Suchoptionen

 

kennen, Tabs kennen und nutzen, neue

 

Registerkarte)

 

- Recherche im Internet

 

- erweiterte Suchoptionen mit

 

Suchmaschinen

 

31

 

(gezielte Suchstrategien nutzen, recherchierten

 

Informationen sammeln, speichern und

 

zusammengefasst darstellen)

 

- erkennen der Informationsvielfalt im Internet

 

Kommunizieren und

 

Kooperieren

 

- E-Mail als Kommunikationsweg nutzen,

 

(E-Mail schreiben, mit Anhang verschicken)

 

- Regeln zur Kommunikation im Internet beschreiben

 

- Online-Bewerbungen

 

Produzieren und

 

Präsentieren

 

- Medienprodukte (Text-, Bilddateien) mit

 

zunehmender Selbstständigkeit und Komplexität

 

herstellen

 

(Text für unterschiedliche Anlässe formatieren,

 

Tabellen und Diagramme erstellen)

 

- Kriterien für Bewerbungen und offizielle Briefe

 

erfassen und nutzen in

 

Textverarbeitungsprogramm

 

- Merkmale und Besonderheiten verschiedener

 

Präsentationsarten kennen und dementsprechend

 

zielgerichtet hinterfragen und auswählen

 

- Planung einer Präsentation

 

(Bestandteile und Planungsphasen beschreiben und

 

darstellen)

 

- Kenntnisse über grundlegende Gestaltungskriterien

 

zur Erstellung einer digitalen Präsentation

 

anwenden, vertiefende Einarbeitung in die

 

Funktionen des Programms

 

- Feedback-Kultur: Beurteilung digitaler

 

Präsentationen sowie der Präsentation

 

- Stundenplan, Preislisten,

 

Haushaltsplan etc. erstellen

 

- eigene Planung in eine Gliederung

 

überführen

 

- Feedbackrunde, Feedbackbögen

 

32

 

Analysieren und

 

Reflektieren

 

- Beurteilung von Wirkungsabsichten und Wirkung

 

- Reflexion des eigenen Mediengebrauch

 

- Direkte und Folgekosten des Medien-gebrauchs

 

- Kriterien bezüglich der Glaubwürdigkeit und

 

Objektivität von Quellen benennen

 

- Gefahren im Umgang mit dem Internet bewusst

 

wahrnehmen

 

Nach erfolgter Umbauphase (2009-2013) verfügt die Schule über zwei Computerarbeitsräume mit insgesamt

 

24 Schülerarbeitsplätzen (16 Plätze im Außengebäude und 8 Plätze in der Schülerbücherei). Alle Arbeitsplätze

 

sind mit neuen, strahlungsarmen LCD-Monitoren ausgestattet. Zurzeit arbeiten wir noch mit dem

 

Betriebssystem Windows XP. Die Schule verfügt über einen Medienwagen (inkl. Beamer, Laptop), transportable

 

Beamer, Overheadprojektoren, eine Großflächenleinwand (ca. 3x3m), in Stufen verstellbar mit

 

entsprechendem Sicherheitsständer und ein Activeboard im Naturwissenschaftsraum.

 

33

 

Unterrichtsangebote

 

Fächer

 

· Deutsch

 

· Mathematik

 

· Sachunterricht

 

(Klassen 1 – 4)

 

· Gesellschaftslehre

 

(Klassen 5 – 9)

 

– Geschichte

 

– Erdkunde

 

- Sozialkunde

 

· Musik

 

· Kunst

 

· Englisch

 

· Naturwissenschaften

 

– Biologie

 

- Physik/Chemie

 

· Arbeitslehre

 

– Holz

 

– Metall

 

– Hauswirtschaft

 

– Textiles Gestalten

 

· Sport

 

· Schwimmen

 

· Religion

 

· Wahlpflichtunterricht

 

Pädagogische Mittagsbetreuung

 

Angebote halbjährlich

 

· Unterrichtsergänzende

 

Angebote

 

· Sportliche Angebote

 

· Künstlerisch-handwerkliche

 

Angebote

 

· Musikalische Angebote

 

Weitere Angebote

 

· Jugendverkehrschule

 

(Radfahrprüfung)

 

· Projekttage

 

· PC-unterstütztes Lernen

 

· Schulsportwettbewerbe

 

· Fahrrad-Werkstatt

 

· Zirkusprojekt

 

· Coolness-Training (Kl.6)

 

· Betriebspraktika in den

 

Klassen 8, 9 und 10

 

· Aktion Tagwerk

 

· Girls/ BoysDay

 

· Erste-Hilfe-Kurs

 

· Gewaltprävention „Cool

 

sein“ (7-9)

 

Praxisklassen:

 

· Kernfächer Mathematik und Deutsch

 

· Fächerverbünde:

 

Welt - Zeit - Geschichte - Religion

 

Materie – Natur - Technik

 

Wirtschaft - Arbeit - Gesundheit

 

Sport - Musik - Gestalten

 

· Sozialpädagogische Betreuung

 

· Beratung am Praxisplatz

 

· Kommunikationsgruppe

 

(Reflexion der betrieblichen Praxis)

 

· Praxistage im Betrieb

 

Koop 10

 

· 10. Schulbesuchsjahr

 

· Fachpraxis an der Beruflichen Schule

 

· Hauptschulabschluss oder BO-Abschluss

 

· 2 Blockpraktika

 

34

 

Englisch an der FTS

 

Schuljahr 14/15

 

Wie im Rahmenlehrplan der Schule für Lernhilfe für das Fach Englisch

 

vorgegeben, findet derzeit Englischunterricht ab Klasse 5 statt.

 

Gearbeitet wird mit dem Englischwerk „Klick“. Darüber hinaus findet ein

 

Englischkurs im freiwilligen Ganztagsangebot für Klassen 7 bis 9 statt.

 

Die Einzelheiten sind folgender Tabelle zu entnehmen:

 

Mittelstufe Tägliche Übungseinheiten von 15 Min.

 

BO-Stufe Wahlpflichtunterricht 2 Stunden wöchentlich

 

GTA Klasse 7 - 9

 

Koop 10 1 mal wöchentlich Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss

 

(nach Bedarf)

 

35

 

Grundsätze der Unterrichtsorganisation

 

· Grundsatz bei der Stundenplangestaltung ist das Klassenlehrerprinzip,

 

d.h. möglichst viele Fächer werden von der Klassenlehrkraft

 

abgedeckt.

 

· Wenn möglich, bilden je zwei Lehrkräfte ein Klassenleitungsteam.

 

· Ab der Mittelstufe kommt zunehmend auch das Fachlehrerprinzip

 

zum Tragen.

 

· Grundsätzlich abgedeckt durch Fachlehrkräfte werden der Sportund

 

der Schwimmunterricht.

 

· Im Allgemeinen erfolgt der Unterricht im Klassenverband. Ausnahmen

 

bilden der Arbeitslehreunterricht und das Wahlpflicht-angebot.

 

· In den Kernfächern Mathematik und Deutsch kann insbesondere im

 

Mittel- und Hauptstufenbereich eine äußere Differenzierung

 

schwerpunktmäßig in den Parallelklassen, aber auch jahrgangsübergreifend

 

erfolgen. Diesbezügliche Absprachen und die organisatorische

 

Umsetzung obliegen den jeweiligen Lehrkräften.

 

· Nach Möglichkeit erfolgt der Einsatz von Lehrkräften in anderen als

 

der eigenen Klasse unter Berücksichtigung ihrer fachlichen

 

Qualifikation. Fachfremder Einsatz erfolgt nur im Einverständnis mit

 

der entsprechenden Lehrkraft.

 

· Klassenlehrerwechsel finden nicht zwingend nach dem Wechsel in eine

 

andere Stufe statt. Ausschlaggebend hierfür ist neben pädagogischen

 

Entscheidungen der Einsatzwunsch der in Frage kommenden

 

Lehrkraft. Die Schulleitung hat dafür Sorge zu tragen, die

 

Einsatzwünsche rechtzeitig einzuholen.

 

36

 

Prinzipien der Klassenbildung

 

Aufgrund der Erfahrungen, dass abgehende Schülerinnen und Schüler

 

i.d.R. nicht mehr im Berufsvorbereitungsjahr der Beruflichen Schulen

 

aufgenommen werden, wenn sie ihre verlängerte Vollzeitschulpflicht

 

erfüllt haben (10 Schulbesuchsjahre), hat sich in der Mittel- und

 

Hauptstufe die Praxis etabliert, neue Schülerinnen und Schüler

 

grundsätzlich nach der Anzahl ihrer Schulbesuchsjahre einzustufen.

 

Daneben spielt die Gruppengröße der aufnehmenden Klasse und deren

 

Sozialgefüge eine weitere wichtige Rolle bei der Klassenzuordnung.

 

Insbesondere in der Grundstufe muss die Gruppengröße aufgrund der

 

Notwendigkeit vielfältiger innerer Differenzierung möglichst gering

 

gehalten werden.

 

Eine Schwierigkeit hierbei ergibt sich beim Vorliegen einer großen

 

Diskrepanz zwischen körperlicher und geistiger Entwicklung.

 

Pädagogische Einzelfallentscheidungen sind auf diesem Hintergrund

 

möglich.

 

Schülerinnen und Schüler, die für eine Rückschulung in die Grund- bzw.

 

Hauptschule vorgesehen sind bzw. in Erwägung gezogen werden, können

 

probeweise in die nächst höhere Klassenstufe „geliftet“ werden.

 

Zuständig für die Einstufung eines Kindes ist die in Frage kommende

 

Klassenkonferenz, die die Entscheidung auf der Grundlage der

 

Empfehlung der Beratungslehrkraft des BFZs oder der überprüfenden

 

Förderschullehrkraft trifft.

 

Jahrgangsübergreifende Lerngruppen werden i.d.R. bei Klassen mit

 

erhöhtem sonderpädagogischen Förderbedarf gebildet.

 

37

 

Fördern - Differenzieren - Individualisieren

 

38

 

Förderung von Fertigkeiten

 

39

 

Gewaltprävention

 

40

 

Gesunde Schule

 

41

 

SchuB-Praxisklassen in den Jahrgängen 8 und 9

 

Während der letzten Jahre wächst zunehmend der Anteil von Schülerinnen

 

und Schülern unserer Hauptstufe, die mit dem traditionellen Bildungs-angebot

 

unserer Schule nicht erreicht werden können. Vielen dieser Schülerinnen und

 

Schüler ist eine Einsicht in die Sinnhaftig- und Notwendigkeit schulischen

 

Lernens kaum zu vermitteln. Mangelnde Perspektiven im Hinblick auf den

 

Einstieg in das Arbeitsleben verstärken die Abwehrhaltung gegenüber

 

schulischem Lernen und eigene Versagens-vorstellungen verhindern die

 

Motivation, durchaus erreichbare Lernziele anzustreben.

 

Daher stimmten 2003 alle schulischen Gremien der Einführung des

 

Schulversuches Produktives Lernen+ zu. Die Weiterentwicklung zu SchuBbzw.

 

Praxisklassen wurde und wird von den jeweiligen Gremien unterstützt. So

 

gibt es seit dem Schuljahr 2005/2006 an der FTS in den Jahrgangsstufen 8

 

und 9 je eine Praxisklasse mit ca. 12 Schülerinnen und Schüler. In dem

 

Schuljahr 2014/15 gibt es nur eine kombinierte Praxisklasse Klasse 8/9.

 

Die Praxisklasse stellt im Berufsorientierungskonzept der FTS einen

 

alternativen Baustein dar, der den Schülerinnen und Schülern die Option

 

eröffnet, ihre berufliche Orientierung und die Erprobung praktischer

 

Tätigkeiten außerhalb von Schule in den Mittelpunkt des allgemeinen

 

Bildungsprozesses zu rücken. Damit geraten die Stärken vieler Schüler und

 

Schülerinnen zentraler in den Blick.

 

Um diesen intensiven Prozess zu reflektieren, zu dokumentieren und die

 

Nachhaltigkeit zu gewährleisten, wird als Begleiter wie für alle

 

Hauptstufenklassen der Friedrich-Trost-Schule verbindlich vereinbart,

 

verstärkt der Berufswahlpass eingesetzt.

 

42

 

Pädagogisches Konzept

 

Einerseits orientiert sich das pädagogische Konzept an den im SchuB-Erlass

 

vorgegebenen formalen Rahmenbedingungen sowie den neuen Lehrplänen der

 

Schule für Lernhilfe. Andererseits greift es die mehrjährigen Erfahrungen

 

aus dem Schulversuch Produktives Lernen + und SchuB auf.

 

Für unsere Schüler/innen sind mit diesem Angebot insbesondere folgende

 

Zielsetzungen verbunden:

 

· Stärkung der Persönlichkeit

 

· Entwicklung von Selbstständigkeit und Eigeninitiative

 

· Steigerung der Lernmotivation durch Erfolgserlebnisse in der Praxis und stärker

 

eigenverantwortlich orientierte Gestaltung der Lernprozesse

 

· Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und Kernkompetenzen

 

· Aneignung von Methodenkompetenz

 

· individuelle berufliche Orientierung durch vielfältige praktische Erfahrungen

 

· reflektierte Berufswahl

 

· Vermittlung in Ausbildung und Arbeit

 

· Erreichen des Förderschulabschlusses und Vorbereitung aufbauender

 

Abschlüsse

 

Da dieses Bildungsangebot grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern ab

 

dem 8. Schulbesuchsjahr offen stehen soll, die

 

· an praktischer Arbeit interessiert sind,

 

· Interesse an der Arbeitswelt mitbringen,

 

· keine Hemmungen haben, auf Menschen zuzugehen,

 

· Eigeninitiative zeigen,

 

· neue Lernwege und Arbeitsformen beschreiten möchten,

 

· tätigkeits- und erfahrungsbezogen lernen wollen,

 

· im bisherigen Bildungsangebot eher verhaltensauffällig, möglicherweise etwas

 

schulmüde sind und/oder nicht ausreichend gefördert werden können,

 

ergeben sich an einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen sehr

 

heterogene Lerngruppen.

 

43

 

Organisation / Ablauf

 

Die Praxisklasse ist ein Bildungsangebot für die Klassen 8 und 9 und erstreckt

 

sich über den Zeitraum von 2 Jahren.

 

- Bewerbung und Aufnahmeverfahren

 

Interessierte Schülerinnen und Schüler melden sich im 2. Halbjahr der Klasse

 

7 schriftlich an und nehmen verpflichtend an einem Aufnahme-verfahren teil.

 

Im Anschluss an das eintägige Aufnahmeverfahren werden in Absprache mit

 

den Klassenlehrer/-innen die Teilnehmer/innen für die Praxisklasse

 

ausgewählt.

 

- Gestaltung der Orientierungsphase

 

Die Klasse 8 beginnt mit einer mehrwöchigen Orientierungsphase mit

 

unterschiedlichen Schwerpunkten.

 

◦ 2-3 tägige Fahrt mit erlebnispädagogischem Angebot

 

◦ Betriebserkundungen

 

◦ handlungs- und projektorientiertes Arbeiten mit praktischem

 

Schwerpunkt

 

◦ förderdiagnostische Aufgabenstellungen in den Kernfächern

 

◦ Wiederholung und Vertiefung von EDV-Kenntnissen im Bereich

 

Textverarbeitung

 

Diese Phase endet mit einem Vertrag zur endgültigen Aufnahme in die

 

Praxisklasse zwischen Schüler/innen, Eltern und Lehrkräften sowie einem

 

ersten Zielvereinbarungsgespräch.

 

In Klasse 9 dient eine mehrwöchige Orientierungsphase zu Schuljahres-beginn

 

der Vorbereitung der Praxislernorte und der Vertiefung methodischer und

 

kommunikativer Kompetenzen. Hierbei wird die berufliche Orientierung

 

förderdiagnostisch durch den Einsatz des Testverfahrens „Hamet 2“

 

unterstützt.

 

- Stundentafel

 

Zur Vorbereitung der Praxistage werden im 1. Halbjahr der Klasse 8 zunächst

 

die notwendigen Arbeitsformen eingeführt, sowie die methodischen und

 

kommunikativen Kompetenzen für eigenverantwortliches Lernen erarbeitet.

 

Dieses Halbjahr wird ergänzt durch ein Blockpraktikum und ein

 

44

 

berufsorientierendes Projekt (z.B. Probierwerkstatt), um die Schülerinnen

 

und Schüler an betriebliche Anforderungen heranzuführen und erste

 

praktische Erfahrungen zu sammeln.

 

Klasse 8 1. Hj. Klasse 8 2. Hj. + Klasse 9

 

Mathematik 5

 

Deutsch 5

 

Mathematik 4

 

Deutsch 4

 

Welt-Gesellschaft-Zeit 2

 

Wirtschaft-Arbeit-Gesundheit 2

 

Materie-Natur-Technik 2

 

Sport-Musik-Gestalten 2

 

Welt-Gesellschaft-Zeit 2

 

Wirtschaft-Arbeit-Gesundheit 2

 

Materie-Natur-Technik 2

 

Sport-Musik-Gestalten 2

 

Methoden/Kommunik.-training 3

 

ITG 2

 

Kommunikationsgruppe/ 2

 

Reflexion betrieblicher Praxis

 

Schulischer Praxistag 5

 

Wahlpflichtunterricht 2

 

Praxistage im Betrieb 12

 

30 Wochenstunden 30 Wochenstunden

 

Ab dem 2. Halbjahr der Klasse 8 wird der Rhythmus von 2 Tagen im Betrieb

 

und 3 Tagen in der Schule umgesetzt.

 

Die Einführung in einen neuen Praxislernort erfolgt jeweils mit einer

 

Blockwoche, der sich der übliche Rhythmus (2 Tage Betrieb, 3 Tage Schule)

 

anschließt.

 

Unterricht / Methodik

 

Die Schüler/innen entscheiden sich jedes Halbjahr für einen Praxisplatz ihrer

 

Wahl in Betrieben sowie kulturellen, sozialen, öffentlichen usw. Einrichtungen.

 

Im Rahmen der Unterrichtsstunden „Reflexion betrieblicher Praxis“ werden

 

die betrieblichen Erfahrungen in kleinen Kommunikationsgruppen

 

ausgetauscht und die individuellen Arbeitsergebnisse präsentiert.

 

Zu den Praxisaufgaben gehören neben der Dokumentation von

 

Erkundungsaufgaben, Berichte und Vorgangsbeschreibungen sowie die

 

Bearbeitung und Präsentation eines selbstgewählten Themas oder Projektes.

 

Die Tätigkeitserfahrungen werden auch in Bezug auf die beruflichen Wünsche

 

und Möglichkeiten der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich ausgewertet.

 

Diese berufliche Orientierung soll zu einer tragfähigen Berufsentscheidung

 

und einer Anschlussperspektive für die weitere Ausbildung bzw. eine

 

Berufstätigkeit führen.

 

45

 

Sozialpädagogische Betreuung

 

Seit dem Schuljahr 2008/09 wird die Maßnahme durch eine/n

 

Sozialpädagogen/in im Umfang von 0,5 Stelle begleitet.

 

Da im Konzept der FTS die betrieblichen Erfahrungen die Basis für

 

schulisches Lernen bilden, bleibt nicht nur der Unterricht zentrale Aufgabe

 

der Lehrkräfte sondern auch die Beratung und Betreuung am Praxislernort.

 

Traditionell gehören zu den Aufgaben von Förderschullehrkräften eine

 

intensive Elternarbeit und eine enge Zusammenarbeit mit außerschulischen

 

Unterstützungssystemen.

 

Die sonderpädagogischen Kompetenzen und Aufgaben der Lehrkräfte werden

 

durch folgende Angebote ergänzt und unterstützt:

 

· Sozialtraining zur Förderung eigenverantwortlichen Handelns

 

· Gesprächsangebote für Konflikte und Probleme

 

· Intervention und Hilfestellung in persönlichen Krisensituationen

 

· Reflexive Gesprächsangebote und Beratungen mit Vereinbarungen im

 

persönlichen und sozialen Bereich

 

· Förderung der Persönlichkeits- und Selbstständigkeitsentwicklung z.B.

 

durch die Unterstützung bei eigenständig initiierten Klassenaktivitäten

 

(z.B. Geburtstagsessen, Schaumstunde, Märchenstunde)

 

· Begleitung und Organisation von Betriebsbesichtigungen und weiteren

 

Angeboten zur beruflichen Orientierung

 

· Beratung und Hilfestellungen bei der Praxisplatzsuche

 

· Bewerbungstraining mit Trainingseinheiten, z.B. Telefontraining,

 

Rollenspiele zum Vorstellungsgespräch, Lebenslauf, Bewerbungsanschreiben

 

...

 

· Unterstützung der Präsentation der „Selbstständigen Aufgabe“

 

· in Zusammenarbeit mit der betreuenden Lehrkraft zusätzliche Besuche

 

am Praxisplatz

 

· Elternarbeit in Kooperation mit den Lehrkräften

 

46

 

Koop-Klasse 10

 

Nach Erlass des HKM vom 16.12.2009 können Schülerinnen und Schüler an

 

Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen neben dem Berufsorientierten

 

Abschluss einen Hauptschulabschluss erwerben, wenn eine Kooperation mit

 

einer Hauptschule besteht.

 

Die Friedrich-Trost-Schule bietet eine solche Abschlussoption in

 

Kooperation mit der Ortenbergschule bereits seit 2010/11 an. Seit 2012/13

 

besteht eine Kooperation mit der Hans-Viessmann-Schule im Rahmen der

 

Klasse Koop 10.

 

1. Teilnehmerinnen und Teilnehmer

 

Aufgenommen werden Schülerinnen und Schüler im 10. Hauptschuljahr,

 

deren Stärken, Kompetenzen und Arbeitshaltung besonders geeignet

 

erscheinen, an einem gemeinsamen Beschulungskonzept von Förderschule und

 

Beruflichen Schulen teilzunehmen.

 

2. Aufnahmebedingungen

 

· Die Schülerinnen und Schüler beantragen die Aufnahme im Rahmen einer

 

Schulzeitverlängerung.

 

· Die Förderschule muss die Aufnahme empfehlen.

 

Mit der Aufnahme in die 10. Klasse der Förderschule ist der Besuch der

 

berufsfeldbezogenen Unterrichtseinheiten an den Beruflichen Schulen

 

obligatorisch.

 

3. Zielsetzung

 

Durch die gemeinsame Beschulung an Förderschule und den Beruflichen

 

Schulen sollen die Schülerinnen und Schüler

 

· in einem ihnen vertrauten Lernumfeld in ihren sozialen Kompetenzen

 

gestärkt werden und somit Lebensbewältigungsstrategien

 

weiterentwickeln

 

· Arbeits- und Lerntechniken sowie zentrale Schlüsselqualifikationen

 

erwerben

 

· eine strukturierte Berufsorientierung erfahren und realistische

 

Berufsperspektiven entwickeln

 

· berufliche Teilqualifikationen erwerben, die ihre Ausbildungs- und

 

Beschäftigungsfähigkeit erhöhen

 

· eine Projektprüfung in einem beruflichen Lernfeld absolvieren;

 

47

 

· je nach Möglichkeit den Hauptschulabschluss bzw. einen dem BVJ

 

gleichgestellten Abschluss einer beruflichen Grundbildung erlangen.

 

4. Organisation

 

· Die Jahrgangsstufe 10 wird als eigene Klasse an der Förderschule

 

eingerichtet. Der dortige Lehr- und Stundenplan sieht eine

 

fachpraktische Unterrichtung an den Beruflichen Schulen vor.

 

· Die Gruppengröße beträgt mindestens 8 Schülerinnen und Schüler im

 

Klassenverbund der Förderschule und in der berufsfeldbezogenen

 

Lerngruppe der Beruflichen Schulen.

 

· Die Klassen besuchen an wöchentlich zwei bzw. einem Praxistag/en die

 

Beruflichen Schulen. Zusätzlich werden Blockpraktika in Betrieben

 

durchgeführt.

 

· Die Schülerinnen und Schüler werden an den Beruflichen Schulen in den

 

jeweiligen Berufsfeldern zusammen mit den fachpraktischen Lerngruppen

 

der Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung gemeinsam unterrichtet.

 

· Die Schülerinnen und Schüler nehmen an der Einführungswoche

 

(1. Schulwoche des Schuljahres) der Beruflichen Schulen teil.

 

5. Lehrkräfte

 

· Die Lehrkräfte der Förderschule und der Beruflichen Schulen arbeiten

 

im Team und bilden soweit notwendig eine gemeinsame Klassenkonferenz.

 

· Das Team hat eine besondere Vertrauens- und Beratungsfunktion für die

 

Schülerinnen und Schüler im Sinne einer Lern- und Lebensberatung.

 

· Zum Aufgabenbereich des schulübergreifenden Teams gehören neben

 

dem Unterricht die Einzelbetreuung der Schülerinnen und Schüler,

 

Sozialkompetenztraining, Koordination der Zusammenarbeit von

 

Förderschule und Beruflichen Schulen, Elternarbeit, die Überprüfung

 

der Eignung des Praktikumsbetriebes sowie die schulische Betreuung und

 

die Qualitätssicherung des Blockpraktikums an den Praxislernorten.

 

· Das Team ist verantwortlich für die gemeinsame curriculare Arbeit und

 

die Abstimmung der Unterrichtsinhalte von Förderschule und

 

Beruflichen Schulen.

 

6. Sonderpädagogische Betreuung

 

Die Förderschule bietet im Rahmen ihrer Möglichkeiten

 

(Sonderpädagogisches Beratungs- und Förderzentrum) eine ambulante

 

Förderung und Beratung in den Lerngruppen der Bildungsgänge zur

 

Berufsvorbereitung an (3-4 Wo.Std.).

 

48

 

7.Unterricht

 

· Individuelle Förderpläne sind die Grundlagen für die unterrichtliche

 

und erzieherische Arbeit. In regelmäßigen Abständen finden

 

Rückmelde- und Zielvereinbarungsgespräche statt.

 

· In den Fächern Deutsch und Mathematik ist der Unterricht - soweit

 

die Hinführung auf die zentrale Hauptschulabschlussprüfung dieses

 

erlaubt, - verstärkt handlungs-, projekt- und an der berufsschulischen

 

Praxis orientiert durchzuführen.

 

· Die Jugendlichen werden an der Förderschule im Klassenverband (8-10

 

Schüler) und an den Beruflichen Schulen in berufsfeldbezogenen

 

Lerngruppen (8-10 Schüler) gemeinsam mit Schülern der Bildungsgänge

 

zur Berufsvorbereitung (BZB) unterrichtet.

 

· Die Stundentafel umfasst 30 Wochenstunden und orientiert sich an

 

der Stundentafel für BO-Klassen der Schule mit dem

 

Förderschwerpunkt Lernen.

 

· Das Angebot des berufsfeldbezogenen Unterrichts an den Beruflichen

 

Schulen umfasst mindestens zwei Berufsfelder (bei zwei Praxistagen).

 

Angebote werden sowohl im gewerblich-technischen (Holz, Metall) als

 

auch im hauswirtschaftlichen Bereich (Küche, Textil) eingerichtet.

 

8. Blockpraktika

 

· Zusätzlich zu den Praxistagen an den Beruflichen Schulen absolvieren

 

die SuS pro Halbjahr ein Praktikum von je zwei bzw. drei Wochen.

 

· Die von den Schülerinnen und Schülern ausgewählten Praktikumsbetriebe

 

müssen in der Lage sein, die angestrebten Ziele der

 

Maßnahme zu erfüllen. Der jeweilige Praktikumsort ist von dem

 

zuständigen Team der Klasse zu genehmigen. Die Betriebe sollten

 

möglichst für duale Ausbildungen geeignet sein.

 

· Die Blockpraktika finden in enger Abstimmung zwischen dem Klassen-

 

Team und den Betreuerinnen und Betreuern der Praktikumsbetriebe

 

statt. Die Lehrkräfte beider Schulen setzen die Kooperation auch vor

 

Ort im Betrieb um.

 

· Jedes Blockpraktikum wird vom Praktikumsbetrieb beurteilt. Die

 

Beurteilung und die zeitlichen Anteile sind den Halbjahreszeugnissen

 

sowie dem Abschluss- bzw. Abgangszeugnis als Anlage beizufügen.

 

· Im Klassenverbund an der Förderschule reflektieren die Schülerinnen

 

und Schüler ihre Erfahrungen im Praktikumsbetrieb. Sie dokumentieren

 

und präsentieren ihre Tätigkeiten aus dem Praxislernen.

 

49

 

9. Abschluss

 

· Die Schülerinnen und Schüler legen am Ende der Jahrgangsstufe 10

 

die Hauptschulabschlussprüfung und eine berufsfeldbezogene

 

Projektprüfung an den Beruflichen Schulen ab.

 

· Bei bestandener Hauptschulabschlussprüfung erhalten die

 

Schülerinnen und Schüler ein Abschlusszeugnis der Beruflichen

 

Schulen.

 

Bei nicht bestandener bzw. nicht absolvierter Prüfung erhalten die

 

Schülerinnen und Schüler den Berufsorientierten Abschluss der

 

Förderschule. Zusätzlich erstellen die Beruflichen Schulen ein

 

Teilnahmezertifikat, das die Benotungen der Lernfelder des

 

berufsfeldbezogenen Unterrichts, die Projekt- Prüfungsergebnisse

 

und den Hinweis auf die den Bildungsgängen zur Berufsvorbereitung

 

entsprechenden Lerninhalte enthält.

 

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Sozialpädagogische Arbeit an der FTS

 

Mit der sozialpädagogischen Arbeit an der FTS streben wir eine

 

verbindliche, dauerhafte und gleichberechtigte Kooperation zwischen

 

Schule, Elternhaus und Jugendhilfe an. Das sozialpädagogische Handeln

 

soll sich auf die Arbeit in der Schule sowie das schulische Umfeld

 

beziehen.

 

Die aktuelle Lebenswelt unserer Schüler/-innen erfordert zunehmend

 

einen strukturierten und erzieherisch wirkenden, professionellen

 

Einfluss, der den Rahmen eines unterrichtenden Lehrers sprengt.

 

Die sozialpädagogische Arbeit an der Friedrich – Trost – Schule wird

 

derzeit finanziert über eine halbe Lehrerstelle (0,5), über 20 Stunden

 

aus dem Projekt SchuB-Klassen gemäß des Erlasses des Hessischen

 

Kultusministeriums und über 19,5 Stunden des Integrationsprojektes

 

„Bildungsteilhabe und Stärkung der Sozialkompetenz an der Friedrich-

 

Trost-Schule“

 

Personell stehen für diese Arbeit zwei sozialpädagogische Fachkräfte

 

zur Verfügung.

 

Der unterrichtliche Teil der sozialpädagogischen Arbeit besteht aus

 

folgenden Schwerpunkten:

 

- Installieren des ETEP – Konzepts (EPU-Unterricht) zur Förderung der sozialemotionalen

 

Entwicklung

 

- Förderung sozialer Kompetenzen, z.B. Teamtraining, Kooperationsübungen,

 

STOP-Regel

 

- erlebnispädagogische Angebote wie Wald-Erlebnistage oder Schaumparty

 

- Kommunikationsförderung in Kleingruppen

 

- Präventive Maßnahmen zu den Themen „Sucht“, „Sexualität“, „Gewalt“

 

- Krisenintervention bei störendem Verhalten

 

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Der außerunterrichtliche Teil von sozialpädagogischer Arbeit beinhaltet:

 

- lebensweltorientierte Gespräche

 

- Konfliktgespräche

 

- Krisenintervention

 

- Projektangebote

 

- offene Angebote wie z.B. Spiele-Raum, der besondere Tag im Monat

 

- feste Sprechstunden

 

- Zusatzangebote wie Mädchen- oder Jungengruppe

 

- Aktionen für die Gemeinschaft

 

- nachsorgende Elternarbeit

 

- gemeinsame Erstellung individueller Förderpläne

 

- Vertrauensperson und Ansprechpartner

 

- Praktikumsplatzsuche und Praktikumsbesuche

 

Für den außerschulischen Bereich der Schulsozialarbeit an der FTS

 

findet die Vernetzung mit Institutionen des Gemeinwesens und der

 

Jugendhilfe statt, bzw. befindet sich in Planung:

 

- Vermittlung von Beratungsgesprächen in Einrichtungen und Behörden (z.B.

 

Suchthilfe-Beratung, Erziehungsberatungsstelle, Familienberatungsstellen

 

etc.)

 

- Zusammenarbeit mit dem Jugendamt zur Entwicklung präventiver

 

Jugendhilfemaßnahmen

 

- Durchführung von Hilfeplangesprächen

 

- Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus Frankenberg

 

- Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei (PIT – Prävention im Team) und

 

Ordnungsamt (ruht wegen Stellenvakanz)

 

- Vernetzung mit dem Frankenberger Arbeitskreis Jugendhilfe (FAJ) und dem

 

Arbeitskreis Migration

 

- Aktionen zur Vernetzung mit der Lebenshilfe, DRK und Kirche

 

- Angestrebt sind: die Aktivierung und Sensibilisierung der Kommune zum

 

Thema „Sinti“

 

- Zusammenarbeit mit den Kulturvereinen zur Integration der Sinti-Familien

 

Die Schülerschaft der Friedrich-Trost-Schule erfordert ein hohes Maß

 

pädagogischer Interventionen, welches die Kapazitäten der

 

Förderschullehrkräfte im Schulalltag übersteigt. Nur mit Hilfe von

 

Schulsozialarbeit können diese Aufgaben erfüllt werden. Es ist daher

 

zwingend notwendig, dass die Profession der Schulsozialarbeit fest im

 

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pädagogischen Konzept der Schule verankert wird. Aus diesem Grund

 

erneuern wir jährlich unseren Antrag auf Schulsozialarbeit an der FTS

 

und hoffen auf Genehmigung.

 

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Pädagogische Mittagsbetreuung

 

Seit 2006, mit Fertigstellung der Mensa mit Ausgabeküche und Theke,

 

können alle interessierten Kinder uneingeschränkt am Ganztagsangebot

 

teilnehmen.

 

Die personellen Ressourcen konnten auf eine ganze Stelle aufgestockt

 

werden, so dass seit Februar 2010 das Ganztagsangebot an drei

 

Nachmittagen (Montag, Mittwoch, Donnerstag) stattfindet.

 

Ablauf während des Nachmittags:

 

Da die Grundstufenklassen nicht grundsätzlich bis zur 6. Stunde

 

Unterricht haben, gibt es für sie an den Tagen des GTA ab 11.50 Uhr

 

eine besondere Betreuungszeit. In dieser Zeit erledigen sie Hausaufgaben

 

und dürfen anschließend spielen, entspannen oder toben.

 

Das Mittagessen findet zwischen 13.15 Uhr und 13.55 Uhr statt.

 

Die verschiedenen Angebote beginnen um 13.55 Uhr und enden um 15.15

 

Uhr.

 

Organisation des Mittagessens:

 

Für das Mittagessen wird von einer hauswirtschaftlichen Fachkraft

 

zubereitet.

 

Das Essen wird zum Teil von der Firma Hofmann-Menü tiefgekühlt

 

bezogen. Außerdem wird es täglich durch Frischkost (z.B. Salate oder

 

Nachtisch) und andere Beilagen ergänzt.

 

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler werden bis spätestens

 

11.00 Uhr in eine Anwesenheitsliste eingetragen, um die Anzahl der

 

benötigten Portionen festzulegen. Verantwortlich dafür sind die

 

Lehrkräfte, die an diesem Morgen in den jeweiligen Klassen unterrichten.

 

Der Preis für ein Mittagessen beträgt 3,- €.

 

Familien mit geringem Einkommen können über das Bildungs- und

 

Teilhabepaket der Bundesregierung einen Zuschuss beantragen. Bei

 

Bewilligung des Zuschusses muss pro Mahlzeit noch 1,- € von den Familien

 

übernommen werden.

 

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Inhalte der AGs:

 

Es gibt im 2. Halbjahr des Schuljahres 2014/15 insgesamt 15 AGs.

 

Die AGs decken sportliche, musikalische, unterrichtsergänzende sowie

 

künstlerisch-handwerkliche Bereiche ab.

 

sportliche AGs: Rund ums Pferd

 

Fußball

 

Klettern

 

Anfängerschwimmen

 

Tiere drinnen und draußen

 

AGs im musikalischen Bereich: Rhythmus und Begleitung

 

Rock- AG

 

AGs im künstlerisch-handwerklichen Bereich: Fahrradwerkstatt

 

Holz

 

Schöne Bastelideen

 

Kochen

 

Nähen

 

AGs im unterrichtsergänzenden Bereich: Englisch (Anfänger und

 

Fortgeschrittene)

 

Personelle Versorgung der AGs:

 

Für das Nachmittagsangebot steht eine volle Lehrerstelle zur

 

Verfügung, die je zu 0,7 Anteil als Lehrerstunden und 0,3 Anteil Geld

 

genutzt wird. Das heißt konkret, 9 AGs werden von Lehrerinnen und

 

Lehrern der FTS geleitet und der überwiegende Teil der

 

Ganztagsangebote wird von externen Honorarkräften durchgeführt.

 

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Weitere regelmäßige Einrichtungen und Veranstaltungen:

 

· Klassenfahrten

 

· Bundesjugendspiele

 

· Feste und Feiern:

 

Einschulung

 

Sommerfest

 

Nikolausfeier

 

Weihnachtsfeier

 

Inklusiver Faschingsumzug

 

Entlassfeier (Vorbereitung durch die Klassen 7)

 

· Gesundes Frühstück

 

· Schülerbücherei

 

· Vorlesewettbewerb

 

· Präventionsprojekt „Cool sein“

 

· Girl's and Boy's Day

 

· Aktion Tagwerk

 

· Schulwald

 

· Schulwandertag

 

· Teilnahme an sportlichen Turnieren von Förderschulen

 

· Theaterbesuche

 

· Vollversammlung

 

· Wintersporttag der BO-Klassen

 

· Lehrerausflug

 

· Pfingstumzug

 

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* Gefördert durch:

 

EUROPÄISCHE UNION

 

Europäischer Sozialfonds

 

Projektteilnahme der Friedrich-Trost-Schule

 

seit 2005 bis 2015

 

seit 2007

 

seit 2008

 

seit 2008

 

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Regionales Beratungs- und Förderzentrum

 

Seit 1993 nimmt die Friedrich-Trost-Schule gemäß § 53 HSchG als

 

regionales Beratungs- und Förderzentrum des Landkreises Waldeck-

 

Frankenberg beratende, unterstützende und koordinierende Aufgaben

 

in der Region wahr.

 

· Einzugsgebiet:

 

Das BFZ betreut alle im Schulbezirk bereits aufgeführten allgemeinen

 

Schulen, deren Vorklassen, die zum Einzugsgebiet gehörenden

 

Kindertagesstätten sowie Einrichtungen der Jugendhilfe und

 

Pflegefamilien.

 

· Organisation:

 

Das BFZ teilt sich in die drei Bereiche:

 

- Vorbeugende Maßnahmen (VM)

 

- Inklusive Beschulung (IB)/ Gemeinsamer Unterricht (GU)

 

- Beratungen

 

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Aufgaben:

 

· Beratungen

 

Grundlage für die Aufnahme der Beratungs- und

 

Förderarbeit ist die schriftliche Meldung eines Schülers

 

durch die Regelschule, die Erziehungsberechtigten oder die

 

Kindertagesstätten. Dem Antrag muss das Einverständnis

 

der Erziehungsberechtigten beiliegen. Abschließend wird den

 

Erziehungsberechtigten und gegebenenfalls der allgemeinen

 

Schule ein Beratungsbericht ausgehändigt.

 

· Diagnostik, Feststellen der Lernausgangslage,

 

Förderplanung in einem gemeinsamen Verständigungsprozess

 

mit den Erziehungsberechtigten und der Schule

 

/ der Kindertagesstätte

 

· VM / IB/ GU

 

· In der Regel als Unterstützung im Klassenverband ggf.

 

auch Einzelförderung in Zusammenarbeit mit den

 

allgemeinen Schulen und den an der Förderung beteiligten

 

Institutionen.

 

· Förderschwerpunkte: Lese- und Rechtschreib-förderung,

 

Mathematik, Wahrnehmung, Konzen-tration,

 

Psychomotorik und Begleitung von Rückschulungen.

 

· Zusammenarbeit

 

mit ...

 

· den Eltern / Pflegeeltern / Wohngruppen,

 

· den Lehrkräften der allgemeinen Schulen,

 

· den vorschulischen Einrichtungen,

 

· den sozialen, therap. und ärztlichen Diensten (Ergo- und

 

Physiotherapeuten, Logopäden, …),

 

· dem schulpsychologischen Dienst,

 

· den Erziehungsberatungsstellen,

 

· den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe,

 

· dem Kinderdienst.

 

· Sonderpädagog.

 

Stellungnahmen

 

· Erstellung sonderpädagogischer Stellungnahmen im

 

Auftrag der Schulleitung sowie Leitung von

 

Förderausschüssen

 

· Zusammenarbeit

 

des BFZ-Teams

 

· Koordination der Aufgaben und Arbeitsbereiche,

 

Fallbesprechungen.

 

· Teamsitzungen 6-8 wöchig

 

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· Personelle Ressourcen:

 

Dem BFZ stehen derzeit ca. 12 Lehrerstellen zur Verfügung. Dieser

 

Arbeitsbereich wird von 22 Lehrkräften wahrgenommen. Jede BFZLehrkraft

 

übernimmt die Zuständigkeit für einen oder mehrere

 

Lernorte.

 

Die Sprachheilarbeit kann seit dem Schuljahr 2014/15 nur noch in

 

verminderten Umfang im Rahmen der VM stattfinden.

 

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Maßnahmenkatalog zur Schulentwicklung

 

Weiterentwicklung des schulinternen Curriculums (z.B. Evaluation

 

in Stufenkonferenz)

 

Evaluation der BFZ-Arbeit mit den Schulen

 

Evaluation des Erziehungskonzeptes der Schule,

 

(ETEP-Arbeit, Schreibpause, Auszählmethode)

 

Evaluation von Lernprozessen (Selbstreflexionsprozesse fördern)