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Schulgeschichte und Profil der Friedrich-Trost-Schule

Foto: Hartmann (c)
Foto: Hartmann (c)

Am 12.Dezember 2014 verstarb im Alter von 86 Jahren

 die von uns sehr geachtete und wertgeschätzte

Sonderschulrektorin. a.D. Helga von Bünau.

Ihr Beruf bedeutete für sie Berufung.

Helga von Bünau hat sich als eine der ersten wirklich bedeutenden

Sonderschulpersönlichkeiten mit höchstem Engagement

stets für die Belange der ihr anvertrauten SchülerInnen

wie ihrer Schule eingesetzt.

In der Zeit von 1971 – 1994 leitete und gestaltete Frau von Bünau als Schulleiterin

mit großem Sachverstand die Geschicke der Friedrich-Trost-Schule.

Darüber hinaus war sie auch maßgeblich an der Entstehung der Kegelbergschule beteiligt.

Mit ihr verlieren wir einen liebenswerten Menschen, eine hochgeachtete Persönlichkeit

und eine verständnisvolle, einfühlsame leitende ehemalige Kollegin.

Wir werden Helga von Bünau immer in ehrender Erinnerung behalten.

 

                                      Die Schulleitungen und Kollegien der Friedrich-Trost-Schule

                                                           und der Kegelbergschule

 

                                             Birgit Blum-Stolle                         Harald Vogler

                                           Förderschulrektorin                     Förderschulrektor

                                         

 

 

Schulgeschichte

 

Die Friedrich-Trost-Schule ist benannt nach dem Pädagogen Professor Dr. Friedrich Trost (1899-1965), der in Frankenberg geboren wurde und besonders als langjähriger Direktor des Pädagogischen Instituts Jugenheim (Bergstraße) für die Ausbildung des Lehrernachwuchses verantwortlich war. Friedrich Trosts Leitmotive der Erziehung waren Mündigkeit, Tüchtigkeit und Menschlichkeit.

 

In seinem Sinne versucht die seit 1971 bestehende Friedrich-Trost-Schule ihrem pädagogischen Auftrag gerecht zu werden. Sie wurde als zentrale Sonderschule für den Altkreis Frankenberg errichtet und in den ersten 10 Jahren als Schule für Lernbehinderte mit Gruppen für Praktisch Bildbare geführt. Seit 1981 werden in der Friedrich-Trost-Schule ausschließlich lernhilfebedürftige Kinder und Jugendliche unterrichtet.

 

Ab 1993 war die Friedrich-Trost-Schule regionales Sonderpädagogisches Beratungs- und Förderzentrum (BFZ) des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Seit 2004 ist sie (anfangs als Schulversuch) Standort für Praxisklassen in den Jahrgängen 8 und 9. Das schulische Angebot wurde 2006 um eine pädagogische Mittagsbetreuung erweitert. Seit 2012 können ,in Kooperation mit der örtlichen Hans-Viessmann-Schule, SchülerInnen der FTS in der 10. Klasse (Koop10), den dem Hautschulabschluss gleichgestellten Schulabschluss erreichen.

Im laufenden Schuljahr 2017/18 findet eine Umstruktuierung des Schulsystems statt. Das BFZ hat nun seinen Platz am Schulstandort Bad Wildungen an der Mathias-Bauer-Schule und ist weiter aufgeteilt in entsprechende Regionalgruppen, an denen nun ein Teil der Lehrer und Lehrerinnen ihren Dienst in der Inklusion leistet.

 

Daten:

 

Die Friedrich-Trost-Schule in Frankenberg/Eder ist eine Staatliche Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen.
Unterrichtet werden in den Klassen 1-9 (Grund,-Mittel- und Hauptstufe) sowie in einer Praxisklasse. Weiterhin wurde im Schuljahr 2012/13, in Kooperation mit der Hans-Viesmann-Schule in Frankenberg, eine neue Klasse 10 (Koop10) eingerichtet. Der Unterricht findet dabei sowohl an der FTS ,als auch an der HVS (Fachpraxix) statt.
 
Namensgeber war Prof. Dr. Friedrich Trost (1899-1965). Der gebürtige Frankenberger wirkte nach seinem Studium in Marburg und Frankfurt als leitender Erzieher in Schwalmstadt/Hephata und später als Direktor des Pädagogischen Institutes Darmstadt/ Jugenheim, wo er jahrzehntelang als Ausbilder der jungen Lehrer verantwortlich war.

Die laufende Sanierung im Rahmen der hessenweiten Neugestaltung veralteter oder sanierungsbedüftiger Schulkomplexe, u.a. im Rahmen des Konjukturpaketes, ist weitestgehend abgeschlossen. Schüler/innen und Lehrer/innen freuen sich über die gelungene und bedarfsgerechte Umgestaltung der Schule. 

Die Klassengrößen der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen liegen in der Regel bei max. 15 Schülerinnen und Schülern, denen mit dieser reduzierten Zahl und im Hinblick auf ihre besondere Situation, eine optimalere Lernumgebung- und bedingung gegeben werden soll. Wie in allen hessischen Schulen unterrichten wir nach den gültigen Rahmenplänen des Kultusministeriums Hessen.

 

Langjährige/r Schulleiter/in der FTS: Helga von Bünau (verst. 2014) und Herr K.- H. Hartmann (links) als Gäste beim Schulfest
Langjährige/r Schulleiter/in der FTS: Helga von Bünau (verst. 2014) und Herr K.- H. Hartmann (links) als Gäste beim Schulfest


...und hier noch zusammen mit Frau G. Alfers-Peter (re.) und Frau Blum-Stolle (2.v.r.)
...und hier noch zusammen mit Frau G. Alfers-Peter (re.) und Frau Blum-Stolle (2.v.r.)